Öffentliche Ausschreibungen
Öffentliche Auftraggeber in Deutschland veröffentlichen ihre Verfahren auf Dutzenden Plattformen: EU-weit auf TED, bundesweit über den Bekanntmachungsservice des Bundes, dazu Landesplattformen und kommunale Portale. Vergabekompass liest diese offiziellen Quellen laufend ein, gleicht jede Bekanntmachung mit Ihrem Firmenprofil ab und meldet nur die Verfahren, die zu Ihnen passen. Sie entscheiden, ob es sich lohnt; der Agent erledigt die Suche.
Vergabekompass Redaktion · Aktualisiert am
Es gibt keine einzelne amtliche Gesamtübersicht. Die Veröffentlichungspflicht hängt vom Auftragswert und vom Auftraggeber ab, deshalb verteilen sich öffentliche Ausschreibungen auf mehrere Ebenen:
Wer nur ein Portal beobachtet, sieht systematisch einen Ausschnitt. Wer alle beobachten will, verbringt jeden Morgen eine Dreiviertelstunde mit Logins und Filtern.
Bis zu drei Suchagenten laufen parallel: Ihr Firmenprofil plus zwei frei konfigurierbare Profile, etwa für ein zweites Gewerk oder eine weitere Region.
Eine Portalsuche ist ein Filter, den Sie jedes Mal neu ausführen. Ein KI-Agent ist ein Prozess, der ohne Ihr Zutun weiterläuft. Vergabekompass setzt dafür mehrere spezialisierte Agenten ein, die einen Fall von Anfang bis Ende begleiten:
Was der Agent nicht tut: Angebote eigenmächtig abgeben. Go/No-Go, Preis und Abgabe bleiben Ihre Entscheidung. Jede KI-Ausgabe ist als KI-generiert gekennzeichnet. Wie das technisch abgesichert ist, erklärt die Seite KI-Mitarbeiter für Ausschreibungen.
Die meisten Aufträge für Handwerk, Dienstleister und Planungsbüros liegen unterhalb der EU-Schwellenwerte. Sie werden nach UVgO oder VOB/A Abschnitt 1 vergeben, erscheinen nicht auf TED und werden von vielen Suchdiensten gar nicht erfasst. Vergabekompass wertet die nationalen Quellen gezielt aus und markiert Verfahrensart, Wertgrenze und ob ein Teilnahmewettbewerb vorgeschaltet ist.
Dazu kommt die Losaufteilung: Auch große Verfahren zerfallen nach § 97 Abs. 4 GWB in Fach- und Teillose. Der Agent bewertet auf Los-Ebene, damit ein passendes Einzellos nicht hinter einem unpassenden Gesamtprojekt verschwindet.
Finden ist der erste Schritt, nicht der letzte. In Vergabekompass wird jeder Treffer zu einem Fall, der Sie durch fünf Stationen führt: Finden (Radar und Suchagenten), Entscheiden (Schnellanalyse, Go/No-Go, Kernfelder), Unterlagen (Vergabeunterlagen abrufen oder hochladen, auch per Messenger), Entwurf (Angebotsentwurf, Nachweistexte) und Abgabe (Formalia-Check, Readiness, Export).
Die Bausteine im Einzelnen: Suchagent, Vergabeunterlagen analysieren, Angebot erstellen und die Vergabemanagement-Übersicht. Branchenspezifische Einstiege gibt es für Bau, IT und weitere Gewerke.
Vergabekompass ist ohne Demo-Termin buchbar. Starter kostet 19 €/Monat, Pro 49 €/Monat, das Winners-Addon für Submissionsergebnisse und Zuschläge 15 €/Monat. Alle Preise zzgl. USt., monatlich kündbar. Die ersten 14 Tage laufen als Pro-Test ohne Kreditkarte. Details auf der Preisseite. Wie Sie das Konto nach dem Start richtig einrichten, steht im Leitfaden: Vergabekompass richtig nutzen.