Die VEBEG GmbH ist die Verwertungsgesellschaft des Bundes. Sie verkauft ausgesondertes Material der öffentlichen Hand — Fahrzeuge, Maschinen, Technik, Immobilienzubehör — über öffentliche Ausschreibungen und Online-Auktionen. Wichtig für die Abgrenzung: Hier verkauft der Staat, er beschafft nicht.
Vergabekompass Redaktion · Aktualisiert am
Verkauf statt Beschaffung
Im öffentlichen Vergaberecht kauft der Staat Leistungen ein: geregelt durch GWB, VgV, VOB/A und UVgO. Bei der VEBEG läuft es umgekehrt — ausgesondertes Material wird verwertet. Deshalb gibt es hier keine Eignungsprüfung, keine Zuschlagskriterien und kein Nachprüfungsverfahren; maßgeblich sind die Verkaufsbedingungen der VEBEG.
Was das für Unternehmen bedeutet
Als Käufer: günstige Quelle für gebrauchte Fahrzeuge, Werkstattausstattung oder Spezialtechnik.
Als Bieter im Vergabemarkt: nicht relevant — Aufträge finden Sie in den Bekanntmachungen auf TED und den nationalen Vergabeplattformen.
Verwechslungsgefahr: Suchergebnisse zu "VEBEG Ausschreibung" führen zu Verkaufslosen, nicht zu Beschaffungsaufträgen.
Wenn Sie öffentliche Aufträge suchen, ist der passende Einstieg die laufende Beobachtung von Bekanntmachungen mit einem Suchprofil statt der Recherche auf Verwertungsplattformen.
Sie verwertet ausgesondertes Material des Bundes und anderer öffentlicher Stellen über Ausschreibungen und Online-Auktionen — vom Fahrzeug bis zur Werkstatttechnik.
Gilt bei VEBEG-Auktionen das Vergaberecht?
Nein. Das Vergaberecht regelt die Beschaffung durch die öffentliche Hand. Bei der VEBEG verkauft der Staat; es gelten die Verkaufs- und Auktionsbedingungen.
Bekomme ich über die VEBEG öffentliche Aufträge?
Nein. Öffentliche Aufträge werden in Bekanntmachungen auf TED und den nationalen Vergabeplattformen veröffentlicht.